Fritz Schwarz, * 1. Mai 1887, † 17. November 1958, Lehrer, Redaktor, Autor und Politiker.
Schwarz war das 15. Kind einer Emmentaler Bauernfamilie. Er bestand als Primarschüler die Aufnahmeprüfung in das Lehrerseminar Hofwil (Direktor Ernst Schneider) und bildete sich an der Universität Bern zum Sekundarlehrer weiter. 1912 bis 1919 war er Sekundarlehrer in Schwarzenburg. 1917 wurde er Redaktor der Zeitschrift Die Freistatt – Zeitschrift für Kultur und Schulpolitik (bis 1921), zeitweise Der Freigeldler (1922 Das Freigeld: Zeitschrift des Schweizer Freiland-Freigeld-Bundes, 1923 bis 1940 Die Freiwirtschaftliche Zeitung, 1941 bis 1957 Freies Volk, ab 1958 evolution). 1918 gründeten er und Ernst Schneider das Pestalozzi-Fellenberg-Hausals Buchhandlung, Kurszentrum und Verlag, das er vom Herbst 1919 vollamtlich leitete. Im selben Jahr wurde er Sekretär der Schweizerischen Pädagogischen Gesellschaft und des [[Freiland-Freigeld-Bund|Schweizer Freiland Freigeld Bundes]]. Als Schneider 1920 nach Riga berufen wurde, blieb Schwarz allein zurück. 1920 übernahm er auch die Redaktion der Zeitschrift Die Schulreform (1907 von Schneider als Berner Seminarblätter gegründet), von 1928 bis 1993 Schweizer Erziehungs-Rundschau. Schwarz stand auch an der Spitze des Verbands der Abstinentenvereine der Stadt Bern sowie der Liga für die Menschenrechte und des Coué-Institutes Bern. 1924/25 Beginn der Freundschaft mit dem Schriftsteller Carl Albert Loosli. 1934 bis 1958 vertrat er den Schweizer Freiwirtschaftsbund im Grossen Rat des Kantons Bern, 1936 erfolgte seine Wahl ins Parlament der Stadt Bern.
Edi Muster und Edi Goetschel
Der wissenschaftliche Teil enthält: 2 Hinweise auf Veröffentlichungen 1 Hinweis auf eine Besprechung, 2 Literaturhinweise, 2 Links.
